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02.02.2012

3 Fragen an...Martin Gaedt, Geschäftsführer YOUNECT GmbH

Die Berliner YOUNECT GmbH, ein „Ort im Land der Ideen 2012“ und Gewinner des Web 2.0 Startup Award, entwickelt seit 2007 internetbasierte Produkte im Bereich der Personalgewinnung. Die regionalen Talentpools für Netzwerke wie das media.net sowie Branchenverbände, Cluster, Wirtschaftsförderungen, Kompetenznetze, Städte, Gemeinden und Kommunen vermitteln Bewerber auf Empfehlung. Im Rahmen der Veranstaltung media.connectCOOP: Media meets IT sprach das media.net mit Martin Gaedt, Geschäftsführer und zusammen mit Kathinka Alexandrow Gründer der YOUNECT GmbH.

Frage 1: Herr Gaedt, vor 2 Tagen wurde ihr YOUNECT Talentpool als „Ort im Land der Ideen 2012“ ausgezeichnet. Gratulation! Welche Ideen stecken hinter ihren Talentpool?

Unsere Stärke liegt darin, gute Bewerber in bestehenden Netzwerken wie dem media.net zu halten. Im Sport bekommen die Zwei- und Drittplatzierten Medaillen; im Bewerbungsverfahren hingegen Absagen. Hier sehe ich Verschwendung und Gefahr für Abwanderung. YOUNECT beugt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Netzwerken Frustration qualifizierter Bewerber vor. Die Ressourcen der besten Mitarbeiter sind viel zu wertvoll um sie zu verschwenden. Der Talentpool ermöglicht die datenschutzrechtlich korrekte und einfache Einladung und Empfehlung guter Bewerber. Einfach meint, dass das einladende Unternehmen in nur 30 Sekunden dem Bewerber und den anderen Mitgliedern im media.net weiterhilft. Wer seine Bewerber in einer Excel-Liste führt, braucht nur zwei Clicks, um mehrere Bewerber gleichzeitig einzuladen.

Frage 2: Bewerbungsverfahren sind häufig sehr zeitaufwendig und kostenintensiv für die Unternehmen. Wie kann der Talentpool personect helfen Kosten und Zeit zu sparen?

Ein Unternehmen empfängt eine Initiativbewerbung von einem Top-Bewerber und hat leider keine Kapazität für ihn. Nach einer Absage geht der Bewerber möglicherweise nach Hamburg oder New York. Mit einer Einladung in den Talentpool personect erhalten 350 Mitglieder von media.net die Chance, diesen Bewerber JETZT einzustellen. Fazit: Er bleibt in Berlin oder Brandenburg und stärkt damit die ganze Region. Unternehmen und Verbände investieren immer mehr Zeit und Geld in Personalgewinnung. Das Empfehlungsmanagement im Talentpool nutzt bereits aufgewendetes Marketingbudget und Personalressourcen weiter, auch wenn das suchende Unternehmen seinen Kandidaten schon gefunden hat.

Frage 3: Herr Gaedt, wo sehen Sie YOUNECT und die Talentpools in 3-5 Jahren?

Ich glaube, dass sich das Konzept von Talentpools und anderen netzwerkinternen Empfehlungen in wenigen Jahren durchgesetzt haben wird. Guten Bewerbern nach Abschluss einer Einstellungsrunde mit Respekt und Weiterempfehlung zu begegnen, gehört dann zur Unternehmenskultur. Mein Wunsch ist es, mit Younect einen Standard zu setzen. Nach diesem Standard kann es sich kein seriöses Unternehmen leisten, Absagen ohne Empfehlung an zweit- und drittplatzierte Bewerber zu schicken. Unternehmen haben schon heute begriffen, dass GUTE Bewerber in der Region gehalten werden müssen. Eine starke Branche und eine starke Region bilden die beste Grundlage für ein starkes Unternehmen in einem starken Netzwerk.

Ein Aufruf an alle 350 Mitglieder: Nutzt den media.net-Talentpool. Verschwendet keinen guten Bewerber mehr.

Autor

Martin Gaedt

Gründer der YOUNECT GmbH

Webseite: http://www.younect.de/


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