Das Projekt basiert auf Verfahren, mit denen sozial-emotionale Kompetenzen und affektive Signale gemessen und gezielt trainiert werden können. Hierzu zählen u.a. das Training des Erkennens von Emotionen anderer Personen an Mimik, Gestik und Körpersprache sowie das schnelle Begreifen von Absichten und Gedanken Anderer in komplexen sozialen Interaktionen. Die Verfahren besitzen großes Anwendungspotential bei der Behandlung mentaler Erkrankungen, da die soziale Informationsverarbeitung ein zentrales Anliegen bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen, z.B. bei Autismus, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Demenz ist. Die Anwendung dieser Verfahren als ergänzende Maßnahme in bestehenden Behandlungspfaden ist flexibel, bedarf keiner besonderen Einweisung, spart Zeit und erhöht die Adhärenz.