Der Verband repräsentiert mit seinen 25 Mitgliedern über 85 Prozent des Marktes für Computer- und Videospiele in Deutschland und ist der zentrale Ansprechpartner für politische und gesellschaftliche Institutionen, die Medien sowie die allgemeine Öffentlichkeit zum Thema Computer- und Videospiele. Er wurde 2005 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.

Mit den 2015 gegründeten Netzwerkplattformen BIU.Dev und BIU.Net verfolgt der Verband das Ziel, alle Teilnehmer der deutschen Computer- und Videospiel-Branche untereinander besser zu vernetzen und den Austausch aller Akteure zu fördern, sowie das Engagement aller Marktakteure zu bündeln und zu koordinieren, um langfristig den Spiele-Standort Deutschland zu stärken. Das Zusammenspiel aller Marktakteure im Netzwerk ermöglicht Synergien, wie es sie bisher in der Industrie nicht gibt.

Neben der transparenten Darstellung des Marktes setzt sich der BIU nachhaltig für die gesellschaftliche und kulturelle Akzeptanz digitaler Spiele sowie für die Stärkung des Games-Standorts Deutschland ein. Er ist Mitveranstalter und ideeller Träger der gamescom, Europas größter Branchenmesse, sowie namhafter Förderpreise, Fachtagungen und Konferenzen, darunter der Deutsche Computerspielpreis und die Serious Games Conference.

Die Förderung des Kinder- und Jugendschutzes, der Medienkompetenz sowie des Daten- und Verbraucherschutzes zählen zu den zentralen Aufgaben des BIU. Bereits 1994 wurde auf Betreiben der Industrie und des Handels die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) gegründet, um eine altersgerechte Nutzung von Computer- und Videospielen zu gewährleisten. Durch intensive Aufklärungsarbeit wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Medium gefördert und ein besseres Verständnis von Medienkompetenz in der Gesellschaft verankert. Dazu hat der BIU im Jahr 2009 unter anderem die Aufklärungskampagne „Spielen Verbindet“ ins Leben gerufen.

Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der deutschen Games-Industrie engagiert sich der BIU seit vielen Jahren beim Ausbau einer funktionierenden Infrastruktur in den Bereichen Ausbildung und Förderung. Darüber hinaus setzt sich der Verband sowohl in Deutschland als auch international aktiv für die Bekämpfung von Software- und Produktpiraterie ein, um das geistige Eigentum und damit die Existenz der Kulturschaffenden im Games-Sektor zu schützen.