Sein Schwerpunkt ist die filmische Auseinandersetzung mit allen Facetten des jüdischen Lebens und dessen ständigen Wandels, in Deutschland, Israel, Europa und dem Rest der Welt. Im Fokus steht dabei die gesamte Bandbreite des aktuellen filmischen Schaffens – vom anspruchsvollen Independent- und Arthousekino über Dokumentarfilme bis hin zum Essayistischen und Experimentellen. Unser besonderer Augenmerk liegt dabei auch auf der Entdeckung und Förderung junger Filmemacher in Deutschland und Israel. In der Reihe israelischer Filme bringen wir Geschichten von Menschen und ihrem Alltag jenseits der Nachrichtenbilder und Medienklischees: differenzierte Blicke auf ein Land, die ebenso vielfältig und widersprüchlich sind wie Israel selbst.

Bei der Filmauswahl können wir uns nicht nur auf den engen Austausch mit den Festivals in Israel und den USA verlassen, sondern auch auf den direkten, oft seit Jahren bestehenden Kontakt mit den Filmemachern, was für ein gleichbleibend hohes Niveau des Programms bürgt. Kurzum, das JFBB zeigt Filme für Kopf, Herz und Magen: bewegend und komisch, kurz und lang, an- und aufregend, unterhaltsam und unbequem, persönlich und politisch.