2018 haben Münchner Gerichte erstmals in Deutschland den Zugang zu einer illegalen Website gesperrt, auf denen unerlaubt geschützte Filme angeboten wurden. Die Voraussetzungen für solche Sperren hatte die EU bereits in der ersten Urheberrechts-Richtlinie („Urheberrecht in der Informationsgesellschaft“) von 2001 gelegt. Deutschland ist hier Nachzügler. In anderen europäischen Ländern sind solche Sperren längst gang und gäbe.

Welche Rolle kann dieses neue Instrument bei der Film- und Fernsehvermarktung spielen? Lässt sich damit verhindern, dass Blockbuster TV-Serien und Sportereignisse ab Start illegal abrufbar gemacht werden? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das gelingt?

Am 11. Februar luden wir Film- und Fernsehschaffende ein mit uns und den Panellisten zu diskutieren.

Der Produzentenbrunch war eine gemeinsame Veranstaltung der Anwaltspartnerschaft Boehmert & Boehmert, dem Land Brandenburg und media.connect brandenburg.

Ablauf:

10 Uhr: Einführung: Prof. Dr. Jan Bernd Nordemann

10.20 Uhr: Keynote: Websiteblocking in anderen EU-Ländern: Parvez Siddiqui, INCOPRO, London (engl)

10.30 Uhr: Panel (deutsch):

  • Evelyn Ruttke, Geschäftsführerin, GVU
  • Judith Steinbrecher, Bereichsleiterin Gewerblicher Rechtsschutz & Urheberrecht, Bitkom e.V.
  • Dr. Friedrich Radmann, Legal & Business Affairs, Constantin Film
  • Moderator: Dr. Martin Schaefer, Partner, Boehmert & Boehmert

 

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