1. Wer ist eigentlich die T-Systems?
    • Wir sind der auf Konzernkunden ausgerichtete Teil der Telekom. Wir sind aber auch interner Produzent für z.B. die Public & Hybrid Cloud Lösungen der Telekom. Während wir früher eher im Bereich Outsourcing tätig waren, sind wir heute mehr portfolio- und produktorientiert.
  2.  Warum engagiert sich T-Systems im Medienmarkt?
    • Wie viele wissen, gibt es bei der T-Systems als früheren Besitzer der Media Broadcast und bei der Telekom mit Entertain und Music360 bereits vielfältige Anknüpfungspunkte. Auch beziehen traditionell viele Medienkunden Leistungen wie Leitungen, IT Projekte oder Betrieb bei uns. Wir sehen nun eine starke Bewegung der Medienwirtschaft in Richtung Cloud, was bei den Erfolgen von Netflix, Zattoo o.ä. kein Wunder ist. Für uns ist das natürlich ein Wachstumsmarkt. Analysten haben uns Wachstum und Einfluss von Cloudtechnik auf den Geschäftserfolg im Medienbereich aufgezeigt. Seitdem beschäftigen wir uns intensiv mit diesem Markt. Wir haben über 10 Jahre Clouderfahrung und konnten in Proof of Concepts (PoC´s) beweisen, dass wir die richtige Cloud für die Medien haben. Die Themen, die wir nun in der Medienbranche diskutieren und auch die Unternehmen zeigen, dass dieses Know How gefragt ist. Zusätzlich ist seit dem 25. Mai ein neues europäisches Datenschutzrecht in Kraft. Denken Sie an Gesichts- und Spracherkennung. Wer war wann wo und hat was gesagt? Das ist aus Datenschutzsicht hoch sensibel.
  3. Was bietet T-Systems Medienunternehmen an?
    • Mehrere Cloudprodukte, bei denen insbesondere eine – unsere Open Telekom Cloud – mit ihren Funktionen wie GPU, FPGA und CDN-Integration für Medien ideal ist. GPU & FPGA sind hochleistungsfähige Prozessoren, um zum Beispiel Bildberechnung zu beschleunigen, CDN sind Content Delivery Netzwerke, die eigentlich im Broadcastbereich zum Einsatz kommen. Durch die Änderungen der Wertschöpfungsketten in den Medien ändern sich aber auch hier die Kundenstrukturen. Außerdem bieten wir Partner, mit denen wir medienspezifische Lösungen von Gesichtserkennung über Transcoding und Blockchain bis Playout in der Cloud realisieren können.
  4. Haben Sie praktische Beispiele?
    • Ein Anwendungsfall der simpel ausschaut aber wesentliche Basis für künftige Cloud Workflows darstellt, ist ein PoC mit der UFA. Wir synchronisieren Daten von Produktionsstandorten mit Postproduction inhouse und über Freelancer. Das Projekt basiert ausschließlich auf Industriestandards und Standardprodukten. Beim Medientreff am 12. Juni sind wir in Babelsberg vor Ort und freuen uns auf den Gedankenaustausch mit allen Interessierten.

Juni 2018

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Foto: T-Systems