Das Wirken von Sabine Rollberg ist geprägt von einem festen Glauben an die demokratische Instanz des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sowie von ihrer Hingabe an die Kreativen; „die Menschen, die ihre Ideen zu Markte tragen müssen…“ Aus dieser Überzeugung heraus äußert sie sich kritisch über die Strukturen und fordert dringend nötige Reformen, die sich dem digitalen Zeitalter anpassen müssen und Hierarchien flacher werden lassen.

Sabine Rollberg ist Professorin an der KHM und war bis 2018 Redaktionsleiterin von WDR/Arte sowie Arte-Beauftragte des WDR. Als Redakteurin hat sie Schwerpunkte gesetzt und Dokumentarfilme ermöglicht, die zu gesellschaftlichen Konsequenzen geführt haben. (u.a. ‚Darwins Nightmare‘, Oscar nominiert,  Gewinner Europäischer Filmpreis, César, Venedig – ‚Lost Children‘, u.a. Deutscher Filmpreis, Unicef Preis, Youth Award – ‚Auserwählt und Ausgegrenzt‘, umstrittener Dokumentarfilm über Antisemitismus in Europa)

Aelrun Goette (Regisseurin, Autorin) spricht mit Sabine Rollberg darüber, welche Themen und Stoffe umgesetzt werden müssen, aber im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht mehr vorkommen, woran das liegt und was sich ändern muss.

Ort: Delphi Lux, Yva-Bogen, Kantstraße 10, 10623 Berlin

Zeit: 16.10. 2018; 18:00 bis 20:15 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

12.10.2018

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Die interdisziplinär orientierte künstlerische, technologische wie wissenschaftliche Lehre und Forschung zum universellen Thema Film in seinen historischen, aktuellen und zukünftigen Dimensionen kennzeichnet die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. 1954 als Deutsche Hochschule für Filmkunst gegründet, gehört sie zu den modernsten und größten Filmausbildungstätten Deutschlands und erlangte als einzige im Juli 2014 Universitätsstatus.

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