1. Sieben Jahre haben Sie an „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ konzipiert, gedreht, geschnitten. Von was handelt der Film?
    • In unserem Film geht es um die Frage, warum Katzen nicht fliegen können, was ein Wolkenunfall ist und wie man mutig träumt. Er erzählt mit viel Humor, Hoffnung & Poesie vom Suchen und Finden im großen Raum zwischen Liebe und Tod, den wir unser Leben nennen – und davon, dass es sich immer lohnt mit seinem Schicksal um die Wette zu rennen, schließlich ist bis zu unserem letzten Atemzug noch alles möglich. Und: Es macht großen Spaß unserem großartigen, merkwürdigen und sehnsüchtigen SchauspielerInnen-Ensemble rund um Corinna Harfouch und Meret Becker beim aufbrechen, streiten und lieben zu zusehen.
  2. „Unsere Welt: Nichts vermag sie so differenziert, spannend und unterhaltsam darzustellen wie Serien. Und kein anderes Format schafft es, den Zuschauer über einen längeren Zeitraum emotional an Figuren, Sender, Marken zu binden.“ Das ist Serienwerk! Und jetzt ein Film in klassischer Spielfilmlänge? Warum?
    • Ich finde unser Film hat viele serielle Elemente: Ein starkes Ensemble, Parallelhandlungen, eigene in sich abgeschlossene Handlungsstränge, Cliffhanger. Im Laufe der Jahre haben sich viele Erzählmomente so stark überlagert, dass man den Film bei jedem Ansehen wieder ganz anders und neu entdecken kann – das ist auch eine Art des seriellen Erzählens für mich. Grundsätzlich schauen wir aber immer in welchem Gefäß sich eine Idee am besten entfalten kann. Und das war in dem Fall: Ein Kinofilm. Andererseits: Wenn man das Leben an sich als Serie betrachtet – wie ich es gerne tue – ist es quasi mein eigener Pilotfilm. Und der ist auf gar keinen Fall klassisch.
  3. In 2015/16 waren Sie catapult #7 Teilnehmerin, unserem Start-Up Mentoringprogramm. Was haben Sie und Ihr Gründerteam aus dem catapult Jahr für Ihre Filmproduktion mitgenommen?
    • Ob du einen Film machst oder eine Firma aufbaust – das sind ähnliche, unfassbar komplexe und langwierige Prozesse, in die du dein ganzes Herzblut und deinen letzten Euro mit einem Lächeln auf den Lippen steckst. Zumindest wenn du an sie glaubst. Das Wichtigste während dieser harten Zeit des Erschaffens sind: Die Menschen an deiner Seite, die dir Mut machen laut zu träumen; die an dich glauben, auch wenn du mal zweifelst und die dir über die Berge zum Meer folgen – wie im Fall meines Filmes. Genau das war für uns als Serienwerk das catapult Programm: Die richtigen Menschen, die uns genau im richtigen Zeitpunkt unterstützt, begleitet und über den Berg geholfen haben.

Mai 2018

Foto: Stefan Arend

Der Musiktrailer zum Film:

Hier geht es zur Kritik aus dem Kulturjournal der ARD.

In diesen Kinos können Sie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ deutschlandweit sehen.

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