TOBIS Film zählt zu den ältesten und aktivsten deutschen Independent-Filmverleihern und kann auf eine mehr als 40-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

1971 von Horst Wendlandt gegründet und von Kilian Rebentrost geschäftlich geführt, brachte der Verleih bisher mehr als 400 ausgewählte Filme in die deutschsprachigen Kinos, die von insgesamt mehr als 225 Mio. Besuchern gesehen wurden, darunter internationale Klassiker wie das Science-Fiction-Spektakel „Das Fünfte Element“, die Oscar-nominierten „Thelma & Louise“ und „Amadeus“ oder der Kultschocker „Hannibal“, die Louis de Funès-Komödien und die Bud Spencer & Terence Hill –Filme der 70er und 80er Jahre sowie deutsche Blockbuster-Komödien von Loriot, Otto und Hape Kerkeling, aber auch erfolgreiches, preisgekröntes Arthouse-Kino wie Roman Polanskis „Der Pianist“, Ang Lees „Brokeback Mountain“, Pedro Almodóvars „Sprich mit ihr“ und „Volver“, der dreifache Oscar-Gewinner „12 Years A Slave“ sowie die massenattraktive Coen-Brüder-Komödie „Burn After Reading“ und Woody Allens Ensemble-Komödie „To Rome With Love“.

Seit Juli 2015 stellt sich TOBIS Film mit neuem Gesellschafter-Team auf: Gemeinsam mit Theodor Gringel bilden Timm Oberwelland und Peter Eiff die neue Geschäftsführung des Unternehmens. Neben den Geschäftsfeldern klassischer Vertrieb von internationalen Filmen in den Bereichen Kino, Home-Entertainment bzw. VOD  sowie Filmrechtehandel im deutschsprachigen Raum, sollen künftig auch wieder die Produktion von deutschen Spielfilmen und internationale Co-Produktionen in den Fokus der Aktivitäten von TOBIS Film rücken.

2016 sorgte die bissig-turbulente Komödie „Bad Moms“ von den „Hangover“-Machern sowie ein Jahr später deren Fortsetzung „Bad Moms 2“ mit insgesamt mehr als 2,5 Millionen Besuchern sowie die französische Tragikomödie „Plötzlich Papa“ mit „Ziemlich Beste Freunde“-Star Omar Sy in der Hauptrolle für beeindruckende Box-Office-Erfolge. Mit „Auf Augenhöhe“, der als „Bester Kinderfilm“ mit dem Deutschen Filmpreis 2017 ausgezeichnet wurde und dem außergewöhnlichen, auf Zeitzeugen-Interviews basierenden Drama  „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“, brachte TOBIS seit längerer Zeit auch wieder deutsche Filme in die Kinos. Diese Richtung wurde 2018 erfolgreich fortgeführt, u.a. mit der ersten Eigenproduktion „Das schönste Mädchen der Welt“ einer zeitgemäßen Adaption von Cyrano de Bergerac  mit Aron Hilmer und European-Shootingstar Luna Wedler in den Hauptrollen sowie mit der deutsch-österreichischen Koproduktion „Der Trafikant“, der Verfilmung des Bestsellerromans von Robert Seethaler mit Bruno Ganz als Sigmund Freud.

Auch 2019 stehen wieder vielversprechende Filme auf dem Programm. TOBIS startete das neue Jahr mit dem bewegenden Drama „Ben Is Back“ mit Oscar-Preisträgerin Julia Roberts als verzweifelte Mutter, die wie eine Löwin um das Leben ihres Sohnes kämpft, überragend gespielt von Hollywood-Newcomer Lucas Hedges. Wenig später hieß es „J.Lo is back“. Unter der Regie von Komödienspezialist Peter Segal bewies Powerfrau Jennifer Lopez als „Manhattan Queen“ einmal mehr ihre schauspielerischen Qualitäten. Im Sommer kommt mit „Traumfabrik“ ein großer Liebesfilm mit Emilia Schüle und Dennis Mojen auf die Kinoleinwände, der vor und hinter den Kulissen der gleichnamigen Traumfabrik, den Filmstudios in Babelsberg, spielt. Und auf die jüngsten Kinobesucher wartet mit dem liebevollen Animationsfilm „Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen“ ein Kinohighlight, das Anfang 2020 Klein wie Groß begeistern wird.