Krisen treffen Unternehmen auf vielfältige Weise. Mitarbeiter können erkranken. Produktionskapazitäten müssen kurzfristig angepasst werden. Fabriken werden von heute auf morgen geschlossen. Zulieferketten brechen zusammen. Kunden können nicht rechtzeitig beliefert werden. Die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen bricht ein. Wichtige Messen fallen aus oder werden verschoben. Der laufende Betrieb wird derzeit vielfach „auf Sicht gesteuert“. Doch wie können Unternehmer ihre Betriebe widerstandsfähiger aufstellen? Was hilft ihnen, besser mit der Krise umzugehen?

Den Notfall immer im Blick

„Für den Umgang mit dem Coronavirus gibt es keine Blaupause“, sagt Martin Schuster, Experte für individuelle Servicelösungen und Produkte bei der Telekom. Er entwickelte mit seinem Team und dem Start-up Serinus ein digitales Krisenhandbuch. „In der Krise ist es wichtig, in kürzester Zeit die richtigen Akteure zu informieren, zu koordinieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Eine gute Notfall- und Krisenkommunikation entscheidet darüber, wie schnell die Situation in den Griff zu bekommen ist.“

Bei einem IT-Ausfall in einer Bank, einer Sicherheitspanne am Flughafen oder einer Rückruf-Aktion eines Autobauers zählt jede Minute. Denn Schnelligkeit begrenzt den Schaden und die Auswirkungen. Dabei helfen manuelle Handbücher nur bedingt. Im Notfall tagen Krisenstäbe in Unternehmen mehrmals am Tag. Sie koordinieren die vielen Notfallmanager. Sie informieren Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner zur aktuellen Lage. Und müssen trotzdem den Überblick behalten.

Alarmieren, Informieren, Zusammenarbeiten 

Das digitale Krisenhandbuch der Telekom kann im Notfall für schnelle Schadensbegrenzung sorgen. Es baut auf vorhandene Konzepte und Strategien auf. Es automatisiert die gesamte Notfall- und Krisenkommunikation. Regelmäßige Übungen werden unterstützt und umfangreiche Reports dienen der steten Optimierung. Das Krisenhandbuch liegt in der Cloud und ist schnell einsatzbereit: Im Notfall werden alle notwendigen Stellen im Haus und extern über eine zentrale Benutzeroberfläche alarmiert. Die dafür erforderlichen Notfallpläne und Prozesse sind online hinterlegt. Vielfältige Collaboration-Tools erleichtern die Zusammenarbeit des Krisenstabs mit den zuständigen Fachabteilungen. Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner werden per E-Mail, Telefon, App oder SMS informiert. Eine Info-Hotline lässt sich über die Benutzeroberfläche ohne großen Aufwand einrichten. Alle Namen und entsprechenden Kontakte der handelnden Personen liegen in der Cloud. Ebenso die Abläufe zur Bewältigung der Krise.

Die Basisversion des Telekom-Krisenhandbuchs enthält alle wichtigen Notfall-Pakete plus Service-Hotline und Fernwartung. Weitere Module lassen sich nach dem Baukastenprinzip problemlos ergänzen.

Mehr Informationen unter: www.telekom.de/business-continuity-solutions

26.06.2020

Bildquelle: Deutsche Telekom

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