1. Sie sind eine der Referentinnen zur nächsten HR_netWork Runde. Am 19. Mai geht es um den Wertewandel in unserer Arbeitswelt, um den Zusammenhang von Unternehmensführung und Generationenmanagement. Was genau kennzeichnet aktuell diesen Wertewandel?
    • Der Trend geht immer mehr in Richtung Mitbestimmung an Unternehmensentscheidungen, Empowerment und eigenverantwortlicher sinnstiftender Arbeit. Auch sind Leading und Following relational, also voller Wechselwirkungen. Die jüngere Generation ist leistungsorientiert, aber bewertet Freizeit, soziale Kontakte und Lebensqualität oftmals höher als Führungsverantwortung und Statussymbole. Arbeit wird nicht mit Pflichterfüllung und Stress verbunden, sondern mit Spass und individueller Entfaltung. Dabei spielen ein gutes Arbeitsklima und ein freundschaftlicher Kontakt zu Kollegen/innen eine wesentliche Rolle.
  2. Wie können und müssen sich Führungspersonen auf diesen Wandel vorbereiten, um ihn erfolgreich lenken und leiten zu können?
    • Führungskräfte müssen sich mit neuen Formen der Arbeitsgestaltung sowie mit generationenübergreifenden Führungsformen auseinandersetzen. So gilt es zum Beispiel virtuelle Teamarbeit zu managen. Auch werden Führungskräfte Arbeitspakete gestalten müssen, die der jungen Generation Sinn stiften und sie herausfordern. Dabei gilt es zusammenhängende Aufgaben sowie Budgetverantwortung auf die Jungen zu übertragen und ihnen das Vertrauen entgegenzubringen, diese unabhängig und eigenständig zu bearbeiten. Des Weiteren werden Führungskräfte lernen müssen, die Interessen der jüngeren und älteren Mitarbeiter in gemischten Teams zu vereinen. Arbeitsaufgaben und Projekte werden so konzipiert, dass sie die Kompetenzen und das Know How der jüngeren und älteren Mitarbeiter verbinden. Als besonders wichtig werden auch Teamevents und gemeinsame Erlebnisse angesehen.
  3. Gibt es Unternehmen in der Hauptstadtregion und speziell in der Kreativ- und IT-Branche, die Sie als Schrittmacher bezeichnen würden?
    • Hier sind vor allem Startup’s, Kreativagenturen und Unternehmen aus dem Kunstbereich zu nennen. In dieser Branche ist man es gewohnt Freiräume zu geben und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Von daher dient diese Branche als Vorbild für klassische Produktions- und Dienstleistungsunternehmen.

 

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Datum: 08.05.2017

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