Dabei gibt es zwischen den Branchen große Unterschiede. Nur etwa 27 Prozent der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft können als „hoch“ digitalisiert eingestuft werden, dies sind vor allem wissensintensive Dienstleister und die IKT-Branche. Rund 49 Prozent der deutschen Unternehmen sind „durchschnittlich“ und 24 Prozent „niedrig“ digitalisiert. Schlusslicht ist das sonstige verarbeitende Gewerbe.

Treiber der Digitalisierung in den Unternehmen und bedeutender Wirtschaftsfaktor ist somit die Digitale Wirtschaft. Spitzenreiter im internationalen Vergleich sind zwar die USA mit 76 Indexpunkten, gefolgt von Südkorea und Großbritannien. Die Digitale Wirtschaft Deutschlands kann sich aber um einen Indexpunkt verbessern und behauptet mit 53 Punkten im 10-Länder-Vergleich ihren soliden sechsten Rang: Der Standort Deutschland platziert sich hinter Japan und knapp vor Frankreich im Mittelfeld.

Wirtschaftlich gesehen erreicht die Internetwirtschaft in Deutschland mehr als 111 Milliarden Euro (+9 Prozent gegenüber 2015) und hat damit einen Anteil am BIP von rund 3,7 Prozent.

Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 ist hier abrufbar.