1. „accessBerlin“ bietet für mobilitätseingeschränkte Berliner und ihre Gäste Einiges. Was genau kann die von Ihnen entwickelte App?
    • Wir sind wirklich glücklich, dass wir dieses neue Angebot zur ITB vorstellen konnten.
    • Hier gilt es, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie u. Betriebe zu danken, die uns die Entwicklung mit Mitteln aus der City-Tax ermöglicht hat. accessBerlin ermöglicht es zunächst Rolli-Nutzern, sich verlässlich anhand von fünf Routenvorschlägen entlang der touristischen Servicekette durch Berlin zu bewegen. Die Orte und Partner an diesen Routen sind nach Reisen für Alle erhoben und zertifiziert. D.h., hier hat der Nutzer ein Höchstmaß an gesicherter Information, da u. a. auch die DSFT-Prüfberichte lesbar sind. Die Navigation durch Berlin wird mit vielen Zusatzinfos wie z.B. eine Liste der „Wall-Toiletten“ oder eine Übersicht der Fahrstühle im ÖPNV, Wegebeziehungen und Informationen zu touristischen Attraktionen komfortabel ermöglicht. Wir planen derzeit weitere Strecken der BVG und S-Bahn für die App zu erschließen. Dazu haben wir weitere Ziele definiert: Erweiterung des App-Angebotes für zunächst den S-Bahn-Innenstadtring, dann in die Bezirke. Ein nächster wichtiger Schritt ist natürlich das App-Angebot auch für blinde und taube Menschen zur Verfügung zu stellen.
  2. Und welche Angebote und Informationsmöglichkeiten gibt es für diejenigen, die die App nicht nutzen können oder wollen?
    • Natürlich fahren wir in der Kommunikation mehrgleisig. Selbstverständlich gibt es ja nicht nur Smartphone-Nutzer. Alle Infos werden mit unserem Webangebot synchronisiert, das nach einem umfangreichen Web-Relaunch ab Sommer 2017 dann weltweit mehrsprachig abrufbar ist.
    • So können sich BerlinerInnen und unsere Gäste bequem vom heimischen PC aus über das Angebot informieren. Auch das Webangebot wird dann barrierefrei zertifiziert nach BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung, Anm. der Redaktion) gestaltet sein. Aber auch den Info-Flyer wird es weiterhin geben. Der liegt u.a. in unseren sieben Berlin Tourist Info-Stores aus.
  3. Welche Rolle spielt die Berliner Kreativwirtschaft bei der Entwicklung des barrierefreien Tourismus in Berlin?
    • Wir wissen, welche Bedeutung der Tourismus auch für die Kreativwirtschaft entwickelt.
    • Die Smart City Berlin gilt längst als Anlaufpunkt für internationale Experten, die sich mit Strategien und Lösungen für die Stadt von morgen beschäftigen. Die Digitalisierung erfasst alle Bereiche des täglichen Lebens und verändert die Gesellschaft fundamental. Big Data, Open-Data, Industrie 4.0, Smart Grids sind einige der Keywords, die die Medien tagtäglich beherrschen. Die Digitalisierung hat naturgemäß auch die Tourismusbranche erreicht, die frühzeitig innovativ auf Veränderungen reagieren muss. Das Thema bestimmt das Marketing und die Produktentwicklung. Die digitale Kommunikation wird zukünftig den wirtschaftlichen Erfolg der Tourismusbranche mit sichern.
    • accessBerlin ist ein weiteres digitales Angebot zur Kommunikation barrierefreier Angebote und ein Projekt von visitBerlin im Rahmen eines nachhaltigen Tourismuskonzeptes.

 

Datum: 19.05.2017

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