1. Frau Edler, für welche Anliegen schlägt das „Berliner Herz“?
    • Das Berliner Herz unterstützt seit 10 Jahren Familien mit schwerstkranken Kindern oder Jugendlichen kompetent, kostenlos, unbürokratisch und flexibel nach den Bedürfnissen der Familien.
  2. Wie hilft das Berliner Herz den betroffenen Familien?
    • Vom Berliner Herz gut ausgebildete Familienbegleiter helfen den Familien nach deren Wünschen zuhause oder im Krankenhaus. Sie bieten eine Entlastung, sei es, dass sie beispielsweise Zeit mit dem kranken Kind verbringen, sich mit den Geschwistern beschäftigen oder Gespräche mit der Mutter führen. Zusätzlich erhalten die Familien vom Berliner Herz Hilfe von Musik-und Kunsttherapeuten, die nach Hause kommen. Auf einem kooperierenden Bauernhof erhalten sie Tiertherapie. Zurzeit werden fast 150 Familien in Berlin auf diese Weise unterstützt.
  3. Herr Wieprecht, seit vier Jahren sind Sie gemeinsam mit Julia Jäger, Matthias Brandt, Inka Bause, Eva Mattes und Hans Brückner Schirmherr der Berliner Herzen. Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich in einem Hospiz?
    • Christiane Edler hat mich eines Tages angerufen und mir gesagt, dass wir uns kennen lernen müssten. Sie war da sehr entschieden. Und hatte Recht. Nachdem ich gesehen und verstanden hatte, wie viel Erleichterung, Freude, Entlastung und Trost nicht nur für kranke Kinder und Jugendliche sondern gerade auch ihre intakten Familien und gesunden Geschwister in der Arbeit liegt, war es ein Leichtes, sich zu engagieren. Ich bin wirklich gerne in dem Haus und mit allen Beteiligten zusammen.
  4. Frau Edler, neu in der Berliner Herz Familie ist das Kindertages- und Nachthospiz in Friedrichshain. Mit welchem Ziel wurde das Hospiz gegründet? 
  • Im März 2015 haben wir zusätzlich zum ambulanten Angebot das stationäre und teilstationäre Berliner Herz mit 12 Plätzen in der Lebusertr.15a in Friedrichshain am Strausberger Platz eröffnet. Das Ziel und die Idee von mir und betroffenen Familien waren, eine Wohlfühloase für die Familien zu schaffen, die schwer belastet, oft alleine und ausgegrenzt sind. Das Besondere ist das stationäre und teilstationäre Angebot. Das kranke Kind kann über einen längeren Zeitraum kommen, aber auch nur stundenweise, oder tagsüber. Wir bieten pflegerische, medizinische, pädagogische und therapeutische Angebote. Es ist ein buntes Haus, in dem gefeiert, gespielt, gesungen und sich wohl gefühlt wird.

5. Zum Jahresende geben Sie die Geschäftsführung des Berliner Herz ab, bleiben aber als Schirmherrin weiter aktiv.  Wie können wir Medienunternehmer*innen das Berliner Herz jetzt und zukünftig unterstützen?

  • Leider gehe ich Ende des Jahres in den Ruhestand, bleibe aber dem Berliner Herz als Schirmherrin, gemeinsam mit Volker Wieprecht, Julia Jäger, Hans Brückner, Matthias Brandt, Eva Mattes und Inka Bause erhalten. Da das Berliner Herz immer auf Spenden angewiesen ist, wünsche ich mir Benefizaktionen, weitere Kooperationen, prominente Unterstützung, ehrenamtliche Hilfe und viel Interesse am Berliner Herz. Spenden kann man auch zugunsten des Berliner Herz durch Kauf des Buches „Herzensangelegenheiten“, Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz, erschienen 2017 im Mabuse Verlag, geschrieben von Anne Edler-Scherpe.

 

media:netTUTGUT und Sie helfen mit! Sie haben sich für unsere Veranstaltungen angemeldet, es ist kurzfristig etwas dazwischen gekommen und auch die Absagemail wird im Alltagsstress mal schnell vergessen. Das kann passieren. Bei über 130 Veranstaltungen im Jahr sind wir aber auf eine gute Kalkulation angewiesen und würden gern ein Bewusstsein dafür schaffen, dass auch bei uns viel Planung und Organisation im Vorfeld dahintersteckt. Deshalb haben wir uns überlegt, wie aus vergessenen Absagen etwas Gutes entstehen kann und kooperieren mit dem Kinderhospiz Berliner Herz.

 

Kontakt:

Stationäres & Ambulantes Kinderhospiz BERLINER HERZ

Lebuser Str. 15a

10243 Berlin

030-284 701 700

kindertageshospiz@hvd-bb.de

www.kindertageshospiz-berlin.de

Spendenkonto:

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