Von der Animation bis zur Szenografie und bald auch VFX – alle Gewerke der Filmproduktion können hier erlernt werden. Die theoretisch fundierte wie praxisnahe Ausbildung der über 550 Studiernenden in bisher zehn Bachelor- und neun Master-Studiengängen ist durch anerkannte Fachleute aus Medienkunst, -wissenschaft und -praxis gesichert. Einzigartig ist die institutionalisierte Gemeinschaftsarbeit der Studierenden in zahlreichen (filmischen) Projekten; etwa 170 Produktionen werden jährlich zum Abschluss gebracht. Teamfähigkeit kann so unter wirklichkeitsnahen Bedingungen der hohen Arbeitsteiligkeit in der Branche erlernt, Disponibilität und Flexibilität trainert werden. Das trägt ebenso zum Erfolg der Hochschule bei, wie die individuelle Förderung, die Möglickeit zur Ausbildung einer eigenen künstlerischen Handschrift und der Freiraum zum kreativen Experimentieren.

Ergänzt wird die Lehre um ein ambitioniertes Forschungsprofil. Die Filmuniversität ist bestrebt, sich national und international als erste Adresse für die filmbezogene Forschung zu etablieren und wird ihre Forschungskompetenz und -aktivitäten dementsprechend weiter ausbauen. Der Diskurs um die durch die Digitalisierung bedingten tiefgreifenden Veränderungen der Gesellschaft soll führend mitgestaltet und dem Forschungsbedarf im filmischen Kontext mit vielfältigen Aktivitäten im künstlerischen, technologischen, geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich Rechnung getragen werden. Film als Impulsgeber und kritisches Reflektionsmedium in Gesellschaft, Kunst, Wissenschaft und Markt künstlerisch weiterzuentwicklen, ist das erklärte Ziel.